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Composition Chaque 100 g :
Graisses saturées-----------19 g
Monoisaturée----------------45 g
Graisses Poly insaturée-----35 g
Glucides-----------------------00 g
Oméga 9-------------------46.2 %
Oméga 6-------------------35.5 %
Oméga 3-------------------00.1 %
Cholestérol-------------------00 g
Sodium------------------------00 g
Vitamine E (tocophérole)--0.7 g
Energie 828 K Calories (3400 k joules)
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Arganbaum – „Baum des Lebens“.


Die Arganie (lat. Argania Spinosa) gehört zu den Seifenbaumgewächsen und zählt zu den ältesten Bäumen der Welt. Sie ist historisch einmalig auf der Welt und sogar noch wesentlich älter als die Menschheitsgeschichte. Vor rund 25 Millionen Jahren entwickelte sich die Arganie zu einem Spezialisten für wüstenähnliche, trockene Regionen. Ihre Lebenserwartung beträgt bis zu 400 Jahre.

Sie wächst nur noch im südwestlichen Marokko und zwar ausschließlich in der südwest-marokkanischen Region Souss-Massa-Draa, auf einem Gebiet von ca. 8.000 Quadratkilometern. Der Arganbaum ist ansonsten weltweit ausgestorben. Versuche den Baum in anderen Ländern anzubauen, schlugen bislang fehl. Biologen vermuten, dass die Bäume die einzigartige Kombination von Atlantikklima, Atlasgebirge, Wüste und Bodenklima zum Leben benötigen.

Etwa 20 Millionen Bäume wachsen heute noch in dieser Region, die von der UNESCO als „Biosphären-Reservat“ geschützt ist. Jeder Baum gehört dem Staat. Privatleuten, auch den Berberfamilien, werden lediglich Nutzungsrechte eingeräumt. Arganbäume zu schütteln oder gar abzuholzen ist streng untersagt.

Der Arganbaum wird bis zu 10 Meter hoch und hat eine Krone mit einem Durchmesser von bis zu 16 Meter. Auf der Suche nach Wasser können sich die Wurzeln bis zu 30 Meter in den sandigen Boden bohren. Der Wasserbedarf ist sehr gering, Nebel und Tau reichen oft aus, um zu überleben. Lange Dornen schützen den Baum vor Tierfraß. Nur Ziegen haben gelernt auf den Baum zu klettern und die Blätter und Früchte zu fressen, die natürlich leckerer sind, als das trockene Wüstengras.

Im Schatten des Arganbaums wachsen eine Vielzahl von nützlichen Pflanzen, unter anderem Gräser, Getreide, Thymian, Lavendel, Distel und Wildblüte.

Für die Amazigh Berber ist der Arganbaum tatsächlich ihr „Lebensbaum“. Er versorgt die Familien mit nahezu allem, was sie benötigen: Holz als Brennstoff (aus Fallholz) und als Gerüst für ihre Lehmhäuser, Früchte und Öl als hochwertiges Lebensmittel und als Medizin und natürlich die Herstellung und der Verkauf des Öls als sichere Einnahmequelle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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